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Lehrplanstruktur des „Intensivlehrgang Popmusik“

© downtown music institute gGmbH

Was ist das Besondere am Intensivlehrgang Popmusik?

Zunächst einmal, dass dieser Lehrgang neu ist. Zwar betreuen wir am downtown music institute schon lange angehende Musiker in der Aus-, Fort- und Weiterbildungsphase. Aus den vielen „Einzelfällen“ ist 2007 ein rundes und umfassendes Gesamtkonzept entstanden. Wir wollen dabei bestimmte Faktoren berücksichtigen, die sich aus den heutigen Anforderungen an Musiker zwingend ergeben. Außerdem haben wir uns umgehört, was an anderen Studiengängen so passiert und was sich Studenten von ihrem Studium erwarten und wünschen. Das ist der Vorteil, wenn ein Projekt wie unser Intensivlehrgang neu entwickelt wird und wir dabei zunächst mal ohne Einschränkungen alles optimal gestalten können.


DIE SÄULEN:

  • der individuelle, wöchentliche Einzelunterricht.
  • die technischen, stilistischen und theoretischen Inhalte stehen in direktem Bezug zum eigenem Instrument (Unterricht in Kleingruppen am Instrument)
  • Raum für in der Populären Musik entscheidende Themen wie Musikproduktion, Software und Musikbusiness

Nicht absolut wesentliche Lerninhalte wurden zum Vorteil von Übezeit und niedrigeren Gebühren gestrichen. Die Folge war die Maximierung der Inhalte auf etwa 12 Unterrichtseinheiten pro Woche

und das Wesentlichste:

Die einzelnen Fächer sollen nicht isoliert für sich alleine stehen. Alle Lerninhalte sollen auch für den Studenten sinnvoll und sofort in der Praxis umsetzbar sein.


Aufteilung der Lehrinhalte in 5 stilistische Blöcke!

Alle Kurse, vom instrumentalen Hauptfach über das Ensemble bis zur Musiktheorie behandeln den gleichen „Stoff“ und können so jederzeit aufeinander Bezug nehmen.

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Hier ein Auszug der Blockinhalte (genauere Details können nur nach individueller Anfrage ausgegeben werden)


Blues

Blues 6 Wochen (Unterricht Woche 1 – 5, Prüfung in Woche 6)

Inhalte: Geschichte, Harmonik, Rhythmik, Form (…) Improvisation (inkl. Phrasierung), Einfluss des Blues auf alle anderen populären Stile, (…)
5 Songs aus 5 Epochen mit 5 verschiedenen Anforderungen (Metrum, Tempo, Form)
Künstler (u.a.): R. Johnson, B.B. King, Muddy Waters, John Lee Hooker, E. Clapton, R. Ford, S.R. Vaughan, B. Raitt, J. Lang, D. Tucker


Rock

6 Wochen (Unterricht Woche 7 – 11, Prüfung in Woche 12)

Inhalte: Geschichte (auch gesellschaftspolitisch, „Woodstock“, ausgeprägte Individualität,), Harmonik (…) Form (…), Improvisation (…) (Blues-Orientiert mit Diatonik), veränderte Klangideale (…)
5 Songs mit 5 verschiedenen Anforderungen (Metrum, Tempo, Form) aus verschiedenen Epochen
Künstler (u.a.): Jimmy Hendrix, Rolling Stones, The Who, Led Zeppelin, Cream, Deep Purple, Van Halen, AC/DC, Metallica, Limp Bizkit


Jazz/Latin

8 Wochen (Unterricht Woche 13 – 19, Prüfung in Woche 20)

Inhalte Jazz: Geschichte, Rhythmik, Form (… Improvisation (…), Einfluss auf populäre Stile, z.B. Acid Jazz, HipHop
Inhalte Latin: Geschichte, Rhythmik (…), starke Verbindung zu Jazz-Elementen (…), 5 Songs vom Standart, Latin bis modern jazz (…)
Künstler (u.a.): Philly Joe Jones, Tony Williams, Jaco Pastorius, Ron Carter, Chick Corea, Herbie Hancock, Michael Brecker, Charlie Parker, John Coltrane, Charlie Christian, Wes Montgomery, John Scofield, Pat Metheny, Al Jarreau, Norah Jones


Soul/Funk

7 Wochen (Unterricht Woche 21 – 26, Prüfung in Woche 27)

Inhalte: Geschichte (…), Harmonik/Rhythmik (…), Improvisation (…)
5 Songs, verschiedene Epochen, Stile, Tempi: (…)
Künstler (u.a.): James Brown, Sly & the Family Stone, Earth, Wind & Fire, Commodores, Tower of Power, Chaka Khan, Alicia Keys


Pop

8 Wochen (Unterricht Woche 28 – 34, Prüfung innerhalb der Abschlussprüfung)

Inhalte: Geschichte (…), Harmonik (…), Form, Rhythmik, Oddtime, Improvisation (…), Sound, Sounddesign (…) 4 Songs, wertvoll und bekannt: (…)
Künstler (u.a.): JBeatles, Michael Jackson, Peter Gabriel, Police/Sting, Toto, Madonna, Phil Collins, Lenny Kravitz, George Michael, Alannis Morisette,



Abschlussprüfung in Woche 35
(zeitlich abgesetzt)

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